Abitur und dann? Berufsorientierung auf Augenhöhe an der UNESCO-Schule

UNESCO-Lehrerinnen Almut Grobenstieg und Tanja Junkers mit den Ausbildungsbotschaftern Nele Garlip, Pia Spahn, Sonja Münzberger von der IHK, Maurice Sobek und Jonas Lau (von links)

Abitur – und dann? Mit dieser Frage beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler des 12 Jahrgangs der UNESCO-Schule Kamp-Lintfort. Es muss nicht immer ein Studium sein. Schulabgänger haben  heute die Qual der Wahl: Alleine im Handwerk gibt es 130 spannende Berufe. Aber welcher davon passt am besten zu den eigenen Interessen und Fähigkeiten? Für viele Jugendliche eine schwere Entscheidung - vor allem, weil niemand alle Berufe durchtesten und sich eine Meinung zu jedem bilden kann.

Drei Ausbildungsbotschafter, Nele Garlip, Maurice Sobek und Jonas Lau, gaben den Schülerinnen und Schülern Einblick in die Voraussetzungen, Möglichkeiten und Chancen ihrer Ausbildungsberufe. Es wurden Ausbildungen aus dem kaufmännischen Bereich und dem Bereich der Spedition/Logistik vorgestellt. Dabei wurden die jungen Botschafter von Sonja Münzberger von der IHK unterstützt.

Berufsorientierung auf Augenhöhe: „Ausbildungsbotschafter" informieren Schüler der UNESCO-Schule

Lehrerin Almut Grobenstieg: „Die Initiative Ausbildungsbotschafter ist von der IHK in Zusammenarbeit mit dem Land NRW und mit Unterstützung der EU entwickelt worden, um Schülerinnen und Schülern eine Möglichkeit zu geben, sich auf Augenhöhe über Berufswahl, Praktikum, Ausbildung und Karrierechancen zu informieren.“

Dafür werden Auszubildende gezielt darauf vorbereitet, ihr Wissen und ihre Erfahrungen an Schülerinnen und Schüler anschaulich weiterzugeben. Dies wurde von den Schülerinnen und Schülern mit großem Interesse angenommen. Mit vielen Fragen wurden die Botschafter „gelöchert“, die nicht nur kompetent Rede und Antwort standen, sondern auch Tipps zur Berufswahl und Bewerbung gaben.

Lehrerin Tanja Junkers: „Die jungen Auszubildenden können den Schülern die Informationen auf Augenhöhe vermitteln und kommen so schnell mit den Jugendlichen ins Gespräch. Die Azubis wissen schließlich noch genau, welche Fragen Jugendliche umtreiben, und haben die richtigen Antworten parat - meist sogar gespickt mit ganz persönlichen Tipps für den Berufseinstieg.“

Die Information über Ausbildungsbotschafter ist ein Baustein der im Schulprogramm verankerten Studien- und Berufswahlorientierung der SII der UNESCO-Schule.

Vom Einsatz der Ausbildungsbotschafter profitieren alle: Die Schüler - weil sie authentische Einblicke in die Berufswelt erhalten. Die Azubis -  weil sie lernen, eine Präsentation vor einer Gruppe zu halten. Und natürlich auch die Betriebe - denn vielleicht sitzt in einer der Schulklassen ja der Fachkräftenachwuchs von morgen.

 

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