Betriebspraktikum in England

UNESCO-Schüler erhalten ihren Europass Mobility

UNESCO-Schüler erhalten von Schulleiter Jürgen Rasfeld und den Englischlehrern Nils Jahn und Marion Thompkins (von links nach rechts) den Europass ausgehändigt.

Europa wächst in punkto Arbeitsmarkt immer stärker zusammen. Doch wie genau ist die Qualifikation eines potenziellen Mitarbeiters aus Frankreich, Polen oder Deutschland einzuschätzen? Das Europaparlament hat deshalb ein „einheitliches gemeinschaftliches Rahmenkonzept zur Förderung der Transparenz bei Qualifikationen und Kompetenzen" beschlossen: den "Europass".

Der Europass dokumentiert persönliche Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen in verständlicher, EU-weit standardisierter Form. In seiner Gesamtheit gibt er ein umfangreiches Bild über Fertigkeiten und Fähigkeiten, die durch den Inhaber erworben wurden. Alle UNESCO-Schüler, die Anfang des Jahres ein zweiwöchiges, freiwilliges Praktikum in Großbritannien absolvierten, erhielten von Schulleiter Jürgen Rasfeld das begehrte Zertifikat.

Das Betriebspraktikum findet jedes Jahr in Nordengland in der englischen Partnerstadt von Kamp-Lintfort - in Chester-le-Street - statt. Die Teilnehmer lernen, sich in einem ausländischen Arbeitsumfeld zurecht zu finden und können ihre fundierten Sprachkenntnisse in der Praxis anwenden und erweitern.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten dort in Betrieben des kaufmännischen, sozialen und handwerklichen Bereichs und erwerben so eine hohe fremdsprachliche Kompetenz, die ihnen berufliche Flexibilität und Mobilität in anspruchs­vollen Arbeitsbereichen über die Grenzen Deutschlands hinaus ermöglichen.

Englischlehrer Nils Jahn: „Sprachkenntnisse sind eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen Aufenthalt im Ausland, bei dem etwas gelernt werden soll. Die Schüler, die zu einem Praktikum ins Ausland geschickt werden, verfügen deshalb über angemessene Sprachkompetenzen.“

Englischlehrerin Marion Thompkins ergänzt: „Vom Europass Mobilität profitieren alle Beteiligten. Unsere Schüler können ihre erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen nachvollziehbar dokumentieren. Personalverantwortliche in Unternehmen können sich ein genaues Bild von den im Ausland erworbenen Fähigkeiten machen und deren Qualität besser einschätzen. Daher ist ein aussagekräftiger Europass Mobilität auch bei Bewerbungen von Vorteil.“ Schulleiter Jürgen Rasfeld ist vom Engagement seiner Schüler begeistert: „Der Europass bietet den Schülern die Möglichkeit, das eigene Profil, ihre erworbenen Qualifikationen und Kompetenzen in einem europäischen Lebenslauf umfassend darzustellen.“

 

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