UNESCO-Schüler grüßen aus dem Ahrntal

 

UNESCO-Schüler grüßen mit ihren Lehrern Kristin Hauschild, Michael Deininger und Rolf Weber aus dem Ahrntal

Seit über 25 Jahren fahren Schülerinnen und Schüler der UNESCO-Schule nach Südtirol. Auch in diesem Jahr haben sich wieder zahlreiche Kinder aus den Jahrgängen 7-10 mit ihren Lehrern Kristin Hauschild, Michael Deininger und Rolf Weber nach St. Peter im Ahrntal zum Skifahren aufgemacht.

Der Tag fängt bereits um 7 Uhr mit dem Wecken an. Weiter geht es mit einem gemeinsamen Frühstück in der  Pension „Kordiler“. Nach dem Frühstück werden schnell die Skisachen gepackt und mit dem Bus geht es direkt zur „Skiarena  Klausberg“. Im Winter ist der Skiberg mit seinen 30 Pistenkilometern ideal für Anfänger und Skiprofis. Er zählt zu den mittelgroßen Skigebieten in Italien. Der Klausberg bietet mit 1458 m den größten Höhenunterschied in Südtirol. Er bietet Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade: ob leichte blaue Übungspisten, etwas steilere rote Pisten bis hin zu schweren schwarzen Abfahrten. Die Pisten am „Hühnerspiel“ und „Sonnenlift“ führen durch breite Waldschneisen zu Tale. An der Gondelbahn K2 sind die Pisten bereits oberhalb der Baumgrenze und führen durch felsiges Gelände.

Um 9 Uhr fahren die Schüler mit ihren Begleitern mit der Gondel hoch und zunächst steht eine Erwärmung auf dem Stundenplan. Es gibt Anfänger-, Fortgeschrittene- und eine Leistungsgruppe. Rolf Weber: „Das Skigebiet Klausberg ist gerade für Anfänger sehr zu empfehlen. Es gibt ein perfektes Anfängergelände am Almboden mit einer Vierersesselbahn. Auch die Talabfahrt mit ihrem Ziehweg ist gut für die Anfänger zu meistern. Lediglich die Pisten am K2 und am Sonnenlift sind für die Anfänger in den ersten Tagen tabu.“

Nach guten zweieinhalb Stunden treffen sich alle am Almboden zum Mittagessen. Die Pause dauert eine gute Stunde, in der die Gruppe eine warme Mahlzeit erhält und sich die müden Knochen ein wenig ausruhen können.

Danach machen sich die UNESCO-Schüler wieder bis ungefähr 16 Uhr auf zum Ski- oder Snowboardfahren. Michael Deininger: „Besonderen Spaß haben die Wintersportler bei einer Fahrt durch die Dino Fun-Line. Sie ist für alle Freestyle-Beginner und Kinder ein besonderes Vergnügen: Zehn Dinos sind hier in Lebensgröße zu sehen, während man durch einen Parcours aus Whoops, Steilkurven und Boxen fährt.“

Nach der Rückkehr in die Talstation besteht die Möglichkeit, in Dreiergruppen einzukaufen und danach mit dem Skibus zum Gasthaus zurückzufahren.

Um 18:30 Uhr gibt es ein leckeres, warmes Essen im „Kordiler“ und darauf folgt ein abwechslungsreiches Abendprogramm. So gibt es eine Power-Point- Präsentation über das richtige Verhalten der Ski- und Snowboardfahrer, einen Spieleabend, eine Nachtwanderung und auch die Möglichkeit, Hausaufgaben zu erledigen. Kristin Hauschild: „Am letzten Abend findet die Siegerehrung des Slalomrennens statt. Viele sind sich einig: wenn man einen Platz bekommt, ist man im nächsten Jahr wieder mit dabei!“

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