Schülergrüße aus Nordengland

UNESCO-Schüler arbeiten zwei Wochen in Chester-le-Street

UNESCO-Schüler grüßen aus Nordengland. Bei einer Stadtführung in Newcastle erholen sich die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrern Nils Jahn (rechts) und Marion Thompkins (4. von rechts) von ihren Tätigkeiten in englischen Betrieben

Im Jahrgang 10 der UNESCO-Schule können sprachbegabte Jugendliche in einem zweiwöchigen freiwilligen Praktikum in Großbritannien ihre fremdsprachlichen, beruflichen und persönlichen Kompetenzen ausbauen. Das Betriebspraktikum findet jedes Jahr in Nordengland in der englischen Partnerstadt von Kamp-Lintfort - in Chester-le-Street - statt. Die Teilnehmer lernen, sich in einem ausländischen Arbeitsumfeld zurecht zu finden und können ihre fundierten Sprachkenntnisse in der Praxis anwenden und erweitern.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten dort in Betrieben des kaufmännischen, sozialen und handwerklichen Bereichs und erwerben so eine hohe fremdsprachliche Kompetenz, die ihnen berufliche Flexibilität und Mobilität in anspruchs­vollen Arbeitsbereichen über die Grenzen Deutschlands hinaus ermöglichen.

Alle Praktikanten erhalten den „Europass Mobility“ von der Europäischen Union. Dieser europaweit einheitliche Mobilitätspass ist ein geeignetes Instrument, um im Ausland gemachte Erfahrungen zu dokumentieren und wertet dadurch zukünftige Bewerbungen auf.

Englischlehrer Nils Jahn: „Sprachkenntnisse sind eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen Aufenthalt im Ausland, bei dem etwas gelernt werden soll. Die Schüler, die zu einem Praktikum ins Ausland geschickt werden, verfügen deshalb über angemessene Sprachkompetenzen.“

Englischlehrerin Marion Thompkins ergänzt: „Vom Europass Mobilität profitieren alle Beteiligten. Unsere Schüler können ihre erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen nachvollziehbar dokumentieren. Personalverantwortliche in Unternehmen können sich ein genaues Bild von den im Ausland erworbenen Fähigkeiten machen und deren Qualität besser einschätzen. Daher ist ein aussagekräftiger Europass Mobilität auch bei Bewerbungen von Vorteil.“ 

 

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